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Die Zukunft des Podcasting: Wie KI unsere Ohren erobert

Dieser Blogtitel wurde von einer Künstlichen Intelligenz (KI) gesetzt. (Sie hat auch das Titelbild erstellt über dessen Attraktivität wir streiten können). Die KI hat eine klare Meinung davon, wie nützlich sie im Podcasting ist. Ich bin nicht ganz so sicher und habe mich deshalb mit ChatGPT auf eine kleine Diskussion eingelassen. Voilà, das Ergebnis:

Andrea draussen Web Andrea Blatter, 22.8.2023
Nicht benannt

Laut einer neuen Studie aus den USA nutzen bereits 42% der Podcast-Creator:innen KI, um sie bei der Arbeit zu unterstützen. Ich wollte deshalb direkt von einer KI selbst wissen, wie sie mir als Podcast-Produzentin denn helfen könnte. Mein Auftrag an sie war relativ einfach: KI, schreib mir einen Blogpost zum Thema KI im Podcasting.

KI im Podcasting

In der heutigen digitalen Ära hat Künstliche Intelligenz (KI) eine erhebliche Auswirkung auf verschiedene Aspekte unseres Lebens. Von der Automatisierung von Produktionsprozessen bis zur personalisierten Empfehlung von Inhalten – KI verändert die Art und Weise, wie wir mit der Welt interagieren. Ein Bereich, in dem KI zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das Podcasting. In diesem Blogbeitrag werden wir uns damit befassen, wie KI im Podcasting eingesetzt wird und welche Vorteile dies für Podcast-Ersteller und -Hörer haben kann.

So weit, so gut, liebe KI. Klingt schon einmal alles sehr fundiert und überhaupt. Aber mich stört gleich schon zu Beginn etwas: Du spricht von Podcast-Erstellern und Hörern - weshalb genderst du nicht?

Entschuldigung, wenn mein vorheriger Text nicht gendergerecht war. Ich bin darauf programmiert, so inklusiv wie möglich zu sein und gendergerechte Sprache zu verwenden. Manchmal können jedoch meine generierten Antworten nicht immer perfekt den gewünschten Standard erfüllen. Ich danke dir für die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema.

Right, lasse ich dir ausnahmsweise durchgehen. Also weiter im Text. 

Automatisierte Transkription und Inhaltsverwaltung

Ein entscheidender Aspekt beim Podcasting ist die Transkription von Audioinhalten. Früher war die manuelle Transkription zeitaufwändig und mühsam, aber mit KI-Technologien wie automatischer Spracherkennung können Podcast-Ersteller (Ersteller:innen haben wir doch gesagt) jetzt ihre Audioinhalte schnell und präzise transkribieren lassen. Diese Transkripte können nicht nur dazu verwendet werden, die Barriere der Sprachbarriere zu überwinden, sondern auch für SEO-Zwecke, um die Sichtbarkeit der Podcasts in Suchmaschinen zu erhöhen.

Die meisten unserer Projekte sind auf Schweizerdeutsch. Chasch denn du au Schwiizerdütsch transkribiere?

Ja, ich kann auch Schweizerdeutsch transkribieren. Bitte beachte jedoch, dass meine Fähigkeit zur Transkription von Schweizerdeutsch auf meinem Training basiert, das auf einer breiten Palette von Texten in vielen verschiedenen Sprachen aufbaut. Da ich keine spezialisierte KI für Dialekte habe, kann die Genauigkeit meiner Transkription von Schweizerdeutsch variieren, insbesondere bei regionalen Nuancen und spezifischen Dialektausdrücken.

Womit kannst du uns denn sonst noch helfen, wenn es um Podcasting geht?

Personalisierte Empfehlungen

KI-gestützte Algorithmen können das Hörverhalten der Zuhörer analysieren und daraus Schlüsse ziehen, welche Podcasts ihnen wahrscheinlich gefallen werden. Plattformen können so personalisierte Empfehlungen aussprechen. Dies verbessert nicht nur die Hörerfahrung, sondern hilft auch den Podcast-Erstellern, ihre Zielgruppe zu erweitern.

Audio-Enhancement und Noise-Cancellation

KI kann auch dazu verwendet werden, die Audioqualität von Podcasts zu verbessern. Durch automatische Rauschunterdrückung und Audio-Enhancement-Algorithmen können störende Hintergrundgeräusche minimiert werden, was zu einer insgesamt besseren Hörerfahrung führt.

Hmm, aber klingt das denn nicht dumpf, wenn du eine Rauschminderung machst? Du bist ja gar nicht auf Audio spezialisiert? Ich glaube, unsere Christina Baron kann das besser.

In einigen Fällen kann es besser sein, die Rauschminderung manuell in einer professionellen Audio-Bearbeitungssoftware durchzuführen. Dadurch behältst du mehr Kontrolle über die Feinabstimmung und die Qualität des Endprodukts.

Aha, gut. Und sonst noch?

Automatisierte Content-Erstellung

Ein besonders faszinierender Ansatz im Podcasting ist die automatisierte Content-Erstellung mithilfe von KI. Diese Technologie ermöglicht es, geschriebene Texte in hochwertige Audioinhalte umzuwandeln, ohne dass ein Mensch tatsächlich sprechen muss. Diese Methode kann eine Reihe von Vorteilen für Podcast-Ersteller und Hörer bieten.

Text-to-Speech-Technologie (TTS): Die Grundlage der automatisierten Content-Erstellung im Podcasting ist die Text-to-Speech-Technologie (TTS). Diese Technologie nutzt fortschrittliche KI-Algorithmen, um geschriebene Texte in natürlich klingende gesprochene Worte zu verwandeln. Die erzeugten Stimmen sind mittlerweile so realistisch, dass sie für den menschlichen Gehörsinn kaum von echten Stimmen zu unterscheiden sind. Dadurch wird es möglich, geschriebene Inhalte in Audioform umzuwandeln, ohne dass ein professioneller Sprecher benötigt wird. Anstatt stundenlang in ein Tonstudio zu gehen oder einen Sprecher zu engagieren, kann der gesamte Prozess automatisiert werden. Dies ermöglicht eine schnellere Produktion von Podcast-Inhalten und eröffnet Möglichkeiten zur Skalierung der Produktion, um eine größere Menge an Inhalten zu erstellen.

Whoa, whoa, whoa. Wir alle kennen die Stimmen von Google Text-to-Speech oder von unserem Auto-Navi. Das ist ja wohl kaum natürlich, oder?

Obwohl KI-Stimmen in der Lage sind, eine Vielzahl von menschlichen Sprachmerkmalen nachzuahmen, haben sie oft Schwierigkeiten mit subtilen Nuancen und emotionaler Tiefe. Menschliche Sprecher können Emotionen auf eine Art und Weise übertragen, die sich schwer in KI-Modelle übersetzen lässt. Es kann sein, dass KI-Stimmen bei der Wiedergabe von stark emotionalen oder komplexen Inhalten nicht die gleiche Tiefe und Ausdruckskraft erreichen. Insgesamt können KI-Stimmen aber definitiv echt klingen, insbesondere bei kurzen Textabschnitten und für Informationszwecke. 

Hm, naja. Da überzeugst du mich nicht komplett, wenn ich ehrlich bin. Aber wenn du ja meine Skripte recherchieren und schreiben kannst, sie dann in gesprochene Sprache übersetzen, gleich noch transkribieren und ein Visual und alle Begleittexte erstellen, braucht es mich als Podcast-Produzentin denn dann überhaupt noch?

Absolut, als Podcast-Produzentin oder -Produzent bleibst du trotz der Integration von KI-Technologien eine entscheidende und unersetzliche Kraft. KI kann zwar viele Aufgaben automatisieren und optimieren, aber sie kann die kreative und menschliche Komponente des Podcastings nicht vollständig ersetzen. Hier sind einige Gründe, warum deine Rolle weiterhin wichtig ist:

  • Inhaltliche Kreativität: KI kann Texte in Sprache umwandeln und transkribieren, aber sie kann keine originellen Inhalte, Ideen und Geschichten generieren. Als Produzentin bist du verantwortlich für die kreative Gestaltung deiner Podcast-Episoden.
  • Moderation und Emotionen: KI kann menschenähnliche Stimmen erzeugen, aber sie kann oft nicht die emotionale Tiefe, Intonation und Nuancen liefern, die menschliche Moderatoren in ihren Stimmen ausdrücken. Deine Präsenz als Moderatorin verleiht deinem Podcast Authentizität und eine menschliche Note, die Hörer ansprechen kann.
  • Interviewführung: Beim Führen von Interviews spielen zwischenmenschliche Fähigkeiten eine wichtige Rolle. Die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, auf Antworten spontan zu reagieren und eine echte Gesprächsatmosphäre zu schaffen, sind Dinge, die KI nicht in gleicher Weise leisten kann.
  • Anpassung und Kreativität: KI kann zwar bestimmte Aufgaben automatisieren, aber sie kann nicht auf unerwartete Situationen oder Veränderungen reagieren. Als Produzentin kannst du flexibel auf aktuelle Ereignisse, Trends oder Rückmeldungen des Publikums reagieren und deinen Podcast anpassen.

Insgesamt kann KI als Unterstützung und Werkzeug für Podcast-Produzenten dienen, aber deine einzigartige kreative Vision, menschliche Interaktion und persönliche Note bleiben unverzichtbar, um qualitativ hochwertige und ansprechende Podcast-Inhalte zu schaffen.

Awww, ChatGPT, da werde ich ja gleich rot.

Es ist schön zu hören, dass meine Antwort eine positive Reaktion bei dir ausgelöst hat! Deine Begeisterung und Leidenschaft für das Podcasting sind deutlich spürbar, und das ist genau das, was deine Rolle als Produzentin so wertvoll macht. Dein Engagement und deine Kreativität tragen dazu bei, einzigartige und ansprechende Inhalte zu schaffen, die dein Publikum liebt. Also, kein Grund zum Erröten – deine Arbeit ist wichtig und inspirierend! 

Aaaaalright, alright, übertreiben wollen wir jetzt auch nicht. Aber danke für deine Meinung zu KI in Podcasting.

Übrigens: wer ein Beispiel aus dem echten Podcasting-Leben möchte und hören, was bei der Podcastproduktion mithilfe von KI bei Nico Leuenberger und der neuesten Episode "Scho ghört?" geklappt hat und was eben nicht, der kann sich die Episode hier anhören:

Falls du Lust hast, KI gleich selbst auf die Probe zu stellen, stell ihr deine Fragen zu dieser Episode "Scho ghört?":

Nach dem Selbsttest mit "Scho ghört?" und dieser Diskussion sind wir der Meinung, KI kann ein spannendes Tool sein, das unsere Arbeit an gewissen Stellen unterstützen kann. Wir sind aber nach wie vor überzeugt davon, dass es unsere menschliche Note braucht. Um herauszuspüren, welches der richtige Podcast ist, der wirklich zu dir und deinem Produkt oder Unternehmen passt und dir eine massgeschneiderte Beratung und Betreuung anbieten zu können. Wir nehmen uns die Zeit, persönliche Lösungen zu finden und sorgen so dafür, dass der Faktor Mensch im Podcasting noch lange nicht überflüssig wird. 

Gerne beraten wir dich, falls auch du mit der Idee spielst, einen Podcast zu starten - und zwar persönlich und von Mensch zu Mensch.

Autor:in

Andrea draussen Web

Andrea Blatter

Andrea hat ihre Freude an Geschichten und Worten schon früh entdeckt, als Übersetzerin hat sie sie aber zuerst nur schriftlich zu ihrem Beruf gemacht. Beim Radio hat sie in den letzten Jahren gelernt, ihre Leidenschaft in die Audio-Welt zu übertragen - und genau das macht sie jetzt für die Podcast-Schmiede, mit dem Ziel, für jeden Kunden genau die richtigen Worte zu finden.